Absturzsichernde Verglasung

Absturzsichernde Verglasung: Wann sie Pflicht ist und welche Kategorie Sie brauchen

Absturzsichernde Verglasung – kurz erklärt

Absturzsichernde Verglasungen schützen davor, dass Personen durch Fenster oder Glasflächen abstürzen. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo bodentiefe Verglasungen oder niedrige Brüstungshöhen ein Risiko darstellen.

Grundlage ist die Norm DIN 18008-4. Sie legt fest, wie Verglasungen ausgeführt sein müssen, damit sie im Ernstfall standhalten und eine ausreichende Resttragfähigkeit besitzen.

In der Praxis wird dafür meist Verbundsicherheitsglas (VSG) verwendet. Es besteht aus mehreren Glasschichten mit einer reißfesten Folie dazwischen. Im Bruchfall bleiben die Scherben verbunden, sodass die Verglasung als Schutz erhalten bleibt.

Ob eine absturzsichernde Verglasung erforderlich ist, hängt von der Einbausituation und der Absturzhöhe ab. Maßgeblich sind die jeweiligen Landesbauordnungen sowie die konkrete bauliche Ausführung.

Wichtig: Nicht nur das Glas selbst, sondern das gesamte System – also Lagerung, Befestigung und mögliche Zusatzkonstruktionen wie Geländer – entscheidet über die Sicherheit.